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Chronik des Rettungsdienst Ellrich

Der erste Ellricher Rettungswagen wurde 1991 in der Heimstrasse 23 stationiert. Doch schon 1994 reichte der Platz nicht mehr aus, so dass von der Stadt Ellrich der ehemalige Kindergarten in der Heimstrasse 15 angemietet wurde. Das Unternehmen entwickelte sich stetig weiter. Im In- und Ausland wurden Kooperationen geschlossen und gegenseitig Personal aus- und fortgebildet. Scott Newton war 1996 der erste amerikanische Paramedic, der während eines Austauschprogramms Ellricher Patienten versorgte. 1997 wurde der endgültige Standort in Ellrich mit einer neu erbauten modernen Rettungswache im Nordhäuser Weg 2 eröffnet. Seit dem Jahr 1999 waren die Ellricher Retter mit einem weiteren Standort, in Ilfeld, dann in Niedersachswerfen aktiv. 2002 wurde auch hier eine neu erbaute Rettungswache in Betrieb genommen. Nach einer gesetzlichen Änderung wurde im Jahr 2000 der Bereich Intensivtransport in ein gemeinsames Tochterunternehmen mit dem DRK- Jena- Eisenberg- Stadtroda ausgegliedert. Dieser Betrieb ist bundesweit Marktführer beim Transportmanagement von Intensivpatienten.

Von den Lehrrettungswachen Ellrich und Niedersachswerfen werden Notfallpatienten aus dem Landkreis Nordhausen sowie im Rahmen der Amtshilfe, in den anliegenden Kreisen Osterode, Harz sowie Goslar versorgt. Neben den Bereichen öffentlicher Rettungsdienst, Fernkrankentransport und Katastrophenschutz engagiert sich der Rettungsdienst Stadt Ellrich aktiv im Bereich der internationalen Zusammenarbeit und Entwicklungshilfe.

Größter Förderer war der Bürgermeister a.D. der Stadt Ellrich, Gerald Schröder. Er war es, der in der Wendezeit unbürokratisch, eine Genehmigung erteilte und den Grundstein für einen bürgernahen Rettungsdienst in Ellrich legte. Daraus entwickelte sich eine anerkannte überregional arbeitende Rettungsdienstorganisation. Ehrenamtlich setzte sich Gerald Schröder als Verwaltungsrat im Rettungsdienstzweckverband Nordhausen für die Entwicklung des Rettungsdienstes in Thüringen ein. Seinen Bemühungen ist es zu verdanken, dass die Stadt Ellrich und ihr Rettungsdienst in der Welt bekannt wurden. In Pittsburgh, Calgary, Philadelphia, Kampala, Torun, Medias und Abu Dhabi wurde immer die gleiche Frage gestellt:

Wo liegt Ellrich

In der Nordwestecke des Landkreises Nordhausen, an die Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt angrenzend, liegt das Städtchen Ellrich. Es breitet sich in einer Weitung des Tales der Zorge aus, die beim gleichnamigen Ort den Harz verlässt und in südöstlicher Richtung, parallel zum Harzrand, das Gebiet der Einheitsgemeinde durchfließt.

Mit den Ortschaften Appenrode, Gudersleben, Rothesütte, Sülzhayn, Werna und Woffleben erstreckt sich die Einheitsgemeinde von den Ausläufern der Harzberge in ihr hügeliges Vorland am Nordrand des Thüringer Beckens. Diese Lage führt zu einem abwechslungsreichen Relief, das nicht in geringem Maße durch den geologischen Untergrund bedingt ist. (Mehr über die naturräumlichen Gegebenheiten der Einheitsgemeinde von Herrn Kurt Reinhardt finden Sie unter ?Wanderwege") Wander, Rad- u. Reitwege.

Während in der der Höhenlage bis 300 m ü NN das typische Mittellandklima vorherrscht, weist der Erholungsort Sülzhayn ein mildes Reizklima auf, hier wirkt die milde Komponente der Ebene und das Reizklima der Mittelgebirge. Rothesütte hingegen mit einer Höhe von ca. 560 m ü NN hat das rauhe Harzklima mit langen Wintern und einem kurzen Frühjahr. Die Tagestemperaturen weichen im Schnitt um minus 4 Grad Celsius von denen in Ellrich ab.

Die Wetterlage ist im Allgemeinen in allen Orten der Einheitsgemeinde gleich. Hervorgehoben werden muß, dass in Sülzhayn deutlich weniger Nebeltage sind und die nach Süden hin offene Tallage eine optimale Sonneneinstrahlung gewährt. Bei Invasionswetterlagen hat Rothesütte auf Grund der Höhe meist Sonnenschein und höhere Temperaturen als die Orte am Harzrand.

Quelle : www.ellrich.info

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